Bevor mein Mann und ich das Wohnmobil für uns entdeckten, fuhren wir mehrfach mit dem PKW nach Schottland. Unsere 1. Tour war eine Rundreise, von der ich hier ein paar Impressionen zeigen möchte.
Dieses Schild begrüßt jeden, der auf die Grenze zu Schottland auf einer Autobahn (Mx) oder einer der oft zweispurigen Autostraßen (Ax) trifft. Meist ist an dieser Stelle auch ein Parkplatz mit einem Kiosk.
Das Schlachtfeld von Culloden
Wer sich für die Geschichte Schottlands interessiert, sollte auf jeden Fall das Schlachtfeld von Culloden besuchen. Neben dem berühmten Steinhaus und den diversen Gedenksteinen kann man im Museum, aber auch auf dem Gelände selbst die Geschichte der Schlacht auf diversen Tafeln nachlesen. Die Stellungen der beiden gegnerischen Gruppen sind mit roten und blauen Flaggen markiert.


Glasgow ist ein Moloch, hat aber auch schöne Seiten

Als wir auf unserer Reise in Glasgow unser Hotel suchten, empfand ich die Stadt als riesigen Moloch, ähnlich wie die Zentren von Berlin oder Frankfurt. Aber unser Hotel lag in der Nähe des People’s Palace and Garden House, das nicht nur von außen sehenswert ist. Es liegt im Park „Glasgow Green“, der recht weitläufig ist und zum Spazierengehen und Verweilen einlädt.
Ein weiteres Highlight dort ist die Doulton Fountain. Der Springbrunnen besteht hauptsächlich aus Terracotta und wurde ursprünglich zu Ehren von Queen Victoria zur Weltausstellung beim Kelvingrove Museum errichtet. Die vier Seiten stellen die vier Kolonien Kanada, Indien, Südafrika und Australien dar. Später versetzte man ihn vor den Eingang des People’s Palace.

„On the bonnie bonnie banks of Loch Lomond“
Wer kennt diese Zeile nicht? Wir haben es uns nicht nehmen lassen und sind am Loch Lomond entlang gefahren. An einem kleinen Cafè mit Bootsanleger machten wir Rast und tranken einen heißen Tee. Der Himmel war meist bewölkt und es hat auch immer mal wieder geregnet. Aber diese Pause am Ufer des Sees verschaffte uns den Ausblick auf Ben Lomond. Obwohl dieser versuchte, sich hinter Wolken zu verstecken. 😄


Die Highlands zeigen sich immer wieder anders
Ein beliebtes Motiv für Fotografen ist der Blick über ein einsames Anwesen (knapp unter der Bildmitte) im schottischen Hochland in ein typisches Glen, ein von urzeitlichen Gletschern die die berge geschnittenes Tal. Dank der Jahreszeiten und des ständig wechselnden Wetters sehen die Bilder sich zwar ähnlich, weisen aber gleichzeitig auch Unterschiede auf. Hier ist meine Version davon.

Begegnungen der etwas anderen Art
Auf einem unserer Spaziergänge begneten wir diesen beiden Rehböcken, die uns ohne Angst beobachteten. Sie begleiteten uns sogar ein Stück des Weges. Aber offenbar waren wir zu langweilig, denn nach einer Weile drehten sie ab und suchten sich ein interessanteres Objekt.



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