Schild mit der Aufschrift "Welcome to Scotland" und "Fàilte gu Alba" sowie der Schottischen Flagge

Am nächsten Morgen wachten Dunja und ich schon früh auf. Als es hell war, gingen wir mit den beiden Hunden wieder auf das Hundedeck. Und diesmal nutzte Liathrìgh die Möglichkeit und benässte das Plastiklaub am Geländer. Dunjas Oromeh ließ sich auch nicht lumpen, und wässerte den künstlichen kleinen Baum. Wir brachten die Hunde zurück in die Kabine und machten uns auf zum Frühstück.

Ein reichhaltiges Frühstück für die Weiterfahrt

Auch das Frühstücksbüffet ist sehr reichhaltig. Man bekommt europäische aber auch schottische Leckereien. Nur mit dem Porridge ist DFDS recht knauserig. Ich fand die kleine Portion im Glas jedenfalls zu klein. 😊 Aber Rührei mit knusprig gebratenem Schicken zu gebuttertem Toast waren ein guter Ausgleich. Dunja plünderte die Käsetheke. Dazu tranken wir Kaffee, der aber offensichtlich schon länger warmgehalten wurde und überhaupt nicht schmeckte.

Wir sind endlich auf britischem Boden

viele Fahrzeuge stehen in mehreren Fahrspuren nebeneinander

Anschließend kehrten wir zur Kabine zurück. Wir packten schnell unsere Taschen und den Klappkennel, um bereit zu sein, wenn der Aufruf für unser Parkdeck kam. Das wurde gleich als erstes aufgerufen. Wir verstauten unsere Taschen und Hunde schnell, aber sicher. Anschließend warteten wir, dass die Fahrzeuge vor uns endlich losfuhren. Als es soweit war, begrüßte uns sonniges Wetter auf dem Weg zur Passkontrolle (siehe Foto). Nun musste ich mich nur noch daran gewöhnen, dass man auf der linken Spur fährt. 🤞

Erster Zwischenstop – Luft holen und Beine vertreten

Von Newcastle aus fuhren wir über die Grenze zu Schottland auf der A1 nach Dunbar, wo wir mit den Hunden am Steilufer spazieren gingen. Dunja kletterte mit Oromeh hinunter zum Strand, aber ich blieb mit Liathrigh lieber oben auf der Promenade und ließ mir die frische Brise um die Nase wehen.

Zeit, den Proviant aufzustocken und einzukaufen

Wir wollten uns hauptsächlich selbst versorgen und hatten natürlich auch ein paar Kleinigkeiten zu Hause vergessen. 😁 Also steuerte ich den nächsten Supermarkt an, einen ASCO. Fröhlich plaudernd und scherzend liefen wir durch die Gänge und packten den Wagen voll. Aber als wir an der Kasse standen, wurden wir ziemlich brutal in die harte Realität zurückgeholt. Meine VISA-Karte funktionierte nicht. 😮 Ich benötigte den Pin-Code. Den hatte ich aber noch nicht eingerichtet. 😒 Meine deutsche Bankkarte wurde trotz V-Pay nicht akzeptiert. Ein junger Mann eskortierte uns freundlich zum Kundenservice. Dort kümmerten sich er und eine Dame rührend um uns. Aber es war Samstagnachmittag und die Bank sowie die Post im Ort würden erst am Montag wieder öffnen.

Die hilfreichen schottischen Mitarbeiter finden eine Lösung

Ein paar Orte weiter gibt es noch einen ASCO mit angegliedertem Postoffice. Wenn wir es bis 17 Uhr dorthin schafften, könnten wir Geld wechseln und anschließend im Laden in Ruhe einkaufen. Wir durften den vollen(!) Einkaufswagen einfach stehen lassen und machten uns schnellstens auf den Weg. Aber in meiner Hektik bediente ich das Navi falsch und wir fuhren statt zum nächsten ASCO durch bis zum Falkirk Wheel. 😯

Ein weiterer Zwischenstopp, aber dann die Erlösung

Dunja drehte mit den Hunden eine kleine Runde auf dem Parkplatz, während ich zum Ticketshop des Wheels lief und dort um Hilfe fragte. Die Verkäuferin überlegte nur kurz und zeigte mir eine Adresse auf ihrem Smartphone. Dort sei ein großer ASCO-Markt mit ASCO-Tankstelle nebenan, bei dem auch ein Bankautomat stehe. Dort könne ich mit meiner Bankkarte bestimmt Geld für den Einkauf ziehen. Ich tippte die Koordinaten ab, bedankte mich überschwenglich und eilte zurück zum Parkplatz.

Endlich können wir einkaufen

Diesmal lief alles reibungslos und wir kamen schnell ans Ziel. Die ASCO-Tankstelle war schon von Weitem zu sehen und der angegliederte Supermarkt wartete mit seinem großen Parkplatz auf uns. Schnell fanden wir neben dem Eingang den heißersehnten Geldautomaten, an dem ich uns endlich mit Bargeld versorgen konnte. Anschließend stromerten Dunja und ich durch den Laden und packten fast die gleichen Sachen in den Wagen wie beim ersten Mal. 😊

Die erste Nacht auf schottischem Boden

Während Dunja unsere Einkäufe in den Kühlschrank und die Schränke packte, hatte ich schon einen Stellplatz in der Nähe ausfindig gemacht, der nicht nur recht nah war, sondern auch eine Dusche hatte. Ich kann den Platz „Carr’s Hill“ bei Denny nur empfehlen, auch wenn wir 30 Pfund für die Übernachtung zahlen mussten. Aber die freundlichen Vermieter, der geräumige Stellplatz, die sanitären Anlagen und vor allem die Ruhe waren das Geld wert.

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