Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg an der Ostküste Schottlands entlang, der berühmten North Coast 500. Es ist eine tolle Strecke und das Meer immer in Sichtweite. In Helmsdale stoppten wir kurz und stellten das Drachenmobil am Hafen ab. Aber es gab kaum Läden und keinen Strand. Nach einem kurzen Rundgang saßen wir daher wieder im Wagen.
In Schottland ein Muss: Fish’n’Chips

Der nächste Halt war das Hafenörtchen Wick, wo wir im Harbour Chip Shop jede eine Portion Fish’n’Chips kauften. Da der Laden recht klein ist, aßen wir sie im Drachenmobil. Meine „kleine“ Portion bestand aus einem riesigen Stück Fisch in Brotteig sowie reichlich Fritten. Dunjas große Portion hatte zwei riesige Fischstücke und noch mehr Fritten. Es waren die besten Fish’n’Chips meines Lebens, aber schon die kleine Portion hätte für uns beide gereicht.
Ein Stellplatz ohne Meerblick, dafür mit anderen Highlights

Nach einem Spaziergang am windigen John O’Groats fuhren wir zu unserem Stellplatz beim Little Croft in Scarfskerry, den ich vorab gebucht hatte. Auf der Hochebene toste der Wind ganz schön. Wir bekamen aber nur einen Teil ab, da wir zwischen zwei anderen Campervans standen.
Besonders gefielen mir die Facilities. Diese bestehen aus einer Toilette, einer Dusche mit Toilette und einem Aufenthaltsraum, in dem man das kostenfreie WLAN nutzen konnte und in dem man dem Radio lauschen konnte, das tagsüber dauerhaft lief. Bei der Dusche faszinierte mich vor allem die Kombination aus Duschvorhang und Tür, die verhinderte, dass Wasser auf das Laminat spritzte.



Dunja bereitete das Abendessen zu, bei der sie den Rest von Fisch und Fritten verwertete. In dieser Zeit ging ich mit den beiden Hunden eine Runde spazieren und ließ mir ordentlich den Wind um die Nase wehen.

One response
Ach, Schottland! Beim Lesen kriege ich etwas Fernweh. Danke für denn Bericht. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung(en). <3