Blick über das Gelände von Duncarron

Natürlich wollte ich Dunja auch Duncarron (-> Wikipedia, englisch) zeigen. Mein verstorbener Mann und ich haben disen Ort mehrfach besucht. Die Motte in Duncarron (-> Betreiberseite) ist keine historische Originalanlage, sondern die Rekonstruktion eines schottischen Dorfes und einer Motte (Turmhügelburg) des frühen Mittelalters, die vom Clanranald Trust (-> Wikipedia, deutsch) gebaut wird. So soll schottisches Erbe bewahrt und gezeigt werden. Sie kein festes historisches Baujahr, sondern wird laufend weiter gebaut. Sie simuliert eine Anlage, wie sie typisch für die Siedlungen schottischer Clanchefs vor rund 1000 Jahren war. Also in einer Zeit, in der Motten generell in Europa im 11.-13. Jahrhundert üblich waren.

Erinnerungen an frühere Aufenthalte

Mittelalterliche Seilerei mit Zeltdach und Verkaufsstand

Bei unserem ersten Besuch 2014 waren wir für das Event mit unserer Seilerei samt Zeltdach gebucht und waren mittelalterlich gekleidet. Damals bestand die Motte nur aus der Palisade mit dem Tor, ein paar offenen Ständen unter den Wehrgängen, einem Langhaus und dem Rammbock, den Charly von Russell Crowe nach den Dreharbeiten von „Robin Hood“ geschenkt bekommen hatte. Auf dem Gelände waren zusätzlich einige Verkaufsstände.

2017 machten mein Mann und ich eine Rundreise mit dem PKW auf die äußeren Hebriden. Natürlich besuchten wir auch wieder Duncarron. Diesmal ohne die Seilerei, aber wieder mit unserem Hund Thingol. Wie man sieht, hatten wir uns mittlerweile beide ein Plaid im Tartan von „Saor Patrol“ zugelegt. Und wir wussten auch, wie man die vier bis sechs Meter langen Stoffbahnen richtig anlegt. 😊
Die Motte war zu diesem Zeitpunkt um einige weitere Gebäude gewachsen. Von der Hütte und den Toiletten am Parkplatz aus kam man zum großen Tor, an dem bei Events ein Tickethäuschen steht.

Blick über das Gelände von Duncarron

Als ich 2025 mit Dunja Duncarron (Link zu Wikipedia, deutsch) besuchte, war vieles hinzu gekommen. Dazu gehören ein zweites Langhaus, ein Wachturm, eine Schmiede und das Heilerinnenhaus. Auch eine Mauer sowie einige Hütten aus den Outlander-Filmen kann man dort jetzt bewundern. Überall sind Tafeln mit Erklärungen angebracht. Leider ist der Rammbock in einem jämmerlichen Zustand, was mich doch sehr traurig gemacht hat.
Tickets muss man jetzt in der Hütte am Parkplatz kaufen.

Zur Nacht eine Wiese fast für uns allein

Anschließend ging es nach Invermoriston, wo wir einen tollen Stellplatz hatten. Der Forest Glen Holiday Park ist nur für Erwachsene und bietet Fahrzeugen bis 8 Meter und eigener Toilette Strom und Wasseranschluss sowie Entsorgungsmöglichkeiten.
Wir standen hinter einer Baumreihe und hatten die große Wiese daneben ganz für uns. Unsere beiden Fellnasen durften endlich mal wieder frei herumrennen und sich austoben.

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