
Wir starteten unsere Fahrt ausgeschlafen und gutgelaunt. Als erstes fuhren wir zum nördlichsten Leuchtturm Schottlands, dem Dunnet Head Lighthouse. Hier an der Nordküste war der Wind deutlich heftiger als an der Ostküste. Ich konnte fast nicht aussteigen, da der Wind die Tür zudrückte. 😄 Aber der Tag war trocken und sonnig und wir spazierten mit den Hunden ein wenig herum.
Wissenserwerb bei einer Pause in Bettyhill
In Bettyhill entdeckten wir ein kleines Café an der Straße. Dort erfuhren wir auf einer Infotafel, dass die NC500 weitestgehend am Rob Donn Trail entlang führt. Die kleine Kirche links unten auf der Infotafel beherbergt heute das Strathnaver Museum. Dort haben wir uns das Büchlein zum Trail gekauft. Der Text ist zweisprachig: Schottisch-Gälisch und Englisch. So kann ich meine Sprachkenntnisse aufpolieren. 😊

Zweispurige Straßen können in Schottland sehr eng werden

Und dann passierte das, was keiner erleben möchte. Die Strecke der NC500 ist zwar zweispurig, aber der Asphalt endet oft gleich neben der Begrenzungslinie. Ich konzentrierte mich gerade auf eine Stelle, an der die Linie weggebrochen war und zusätzlich Felsen die Straße begrenzten. Da tat es plötzlich einen lauten Schlag und ich sah nur noch etwas weißes wegfliegen. Ein entgegenkommender Bus hatte meinen Spiegel erwischt und die Verkleidung von seinem eigenen Spiegel beim Zusammenstoß mit meiner Markise verloren. Während ich mit dem Busfahrer den Unfallbericht ausfüllte, sammelte Dunja die Einzelteile zusammen. Danach machten wir uns auf die Suche nach einem Parkplatz.
Glück im Unglück: wir können weiterfahren
Wir fanden einen kleinen Parkplatz in der Nähe des Ceannabeinne Beach Viewpoint. Wir parkten in der zweiten Reihe und Dunja machte sich daran, den Außenspiegel und das Gehäuse mit Panzertape zu fixieren. Als sie fertig war, musste ich mich nur ein wenig bücken, um in den großen Spiegel zu sehen. Der kleine Spiegel gegen den toten Winkel war perfekt eingestellt und selbst der Blinker funktionierte immer noch. 😲 Zur Belohnung gingen wir mit den Hunden an den Strand. Liathrìgh genoß den Freilauf, aber ins Meer ging er lieber nicht. Anschließend aßen wir noch eine Kleinigkeit und dann fielen wir todmüde, aber erleichtert ins Bett.

Fortsetzung folgt …

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